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Wasser-Wärmepumpe geplant?

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Inhaltsverzeichnis

Bild: Tipps für Deine Heizung

Seit Anfang 2020 gelten neue Förderbedingungen für die Förderung von Heizungen und Gebäudehülle. Die Reform soll die Energiewende vorantreiben und zum Klimaschutz beitragen. Umfangreiche Veränderungen der Förderlandschaft machen allerdings ebenso umfangreiche Veränderungen auf unserer Seite nötig. Daher werden alle Abschnitte zu Förderung, Kosten und Wirtschaftlichkeit derzeit grundlegend überarbeitet und die angegebenen Zahlen sind nicht mehr aktuell. Bis die Überarbeitung abgeschlossen ist, gibt Dir unser Blogartikel zur Heizungsförderung ab 2020 einen ersten Überblick über das Thema.

Einleitung: Wärmepumpen im Neubau

Bild: Wasser-Wasser-Wärmepumpe Neubau
Heizen mit Wasser-Wärmepumpe im Neubau | © Viktor_Birkus / pixabay CC0

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) (seit 2016 gilt sie in verschärfter Form) schreibt den maximalen Primärenergiebedarf von Neubauten vor. Mittlerweile kann man die vorgeschriebenen Werte fast nur noch mithilfe einer Solarthermieanlage einhalten.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Eine Wärmepumpe ist in der Regel in der Lage, die Vorgaben als alleinige Heizung zu erfüllen. So leistet beispielsweise die Wasser-Wasser-Wärmepumpe einen wesentlichen Beitrag dazu, dass das Haus den Effizienzhaus-Standard der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erreicht - das ist auch die Voraussetzung für eine Reihe von Fördermöglichkeiten.

Alle Arten von Wärmepumpen machen sich das gleiche Grundprinzip zunutze: Sie entziehen der Umgebung die natürliche Wärmeenergie, um sie für uns nutzbar zu machen. Die Unterschiede liegen darin, welche Wärmequelle jeweils genutzt wird und wie die gewonnene Wärme wieder abgegeben wird. Die verschiedenen Varianten sind nicht alle gleich aufwendig, daher entstehen jeweils unterschiedliche Anschaffungs- und Betriebskosten.

Suchst Du eine eher simple Lösung, kannst Du auf eine Luft-Luft-Wärmepumpe oder auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zurückgreifen. Sole-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpen bzw. Grundwasserwärmepumpen nutzen die Wärme der Erde selbst bzw. von unterirdischen Wasserreservoirs. Da hier größere Bauarbeiten wie beispielsweise Bohrungen oder Erdarbeiten notwendig sind, sind sie in der Anschaffung teurer.

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe ist hierbei die günstigere Alternative, kann aber nicht überall eingesetzt werden, wenn etwa die Bodenbeschaffenheit nicht angemessen oder die Umgebung zu stark bebaut ist. In solchen Fällen bietet sich der Einsatz einer Wasser-Wärmepumpe an - zumal diese auch noch die niedrigsten Betriebskosten aller Wärmepumpen hat. Voraussetzung ist, dass genügend Grundwasser vorhanden ist - in ausreichender Temperatur und Qualität sowie in nicht zu großer Tiefe.

Besonderheiten, Vorteile und Nachteile

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit Grundwasser (daher nennt man sie auch Grundwasserwärmepumpe), das aus dem Förderbrunnen bzw. Saugbrunnen nach oben gepumpt wird. Diesem Wasser entzieht sie einen Teil seiner natürlichen Wärme - beim Grundwasser beträgt die Temperatur ganzjährig etwa 7 - 12 °C - und beheizt damit nach dem Prinzip des “umgekehrten Kühlschranks” das Haus.

Das Grundprinzip ist hier also das gleiche, wie bei den anderen Wärmepumpen. Der Unterschied liegt in der Art der Wärmequelle. Die Grundwasserwärmepumpe hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch Nachteile. Zu ihren größten Vorteilen zählen die besonders hohe Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit, der geringe Platzbedarf und die Möglichkeit, zusätzlich zur Kühlung verwendet zu werden.

Nachteilig ist unter anderem der hohe Aufwand beim Erschließen der Wärmequelle, was nicht nur hohe Kosten verursacht, sondern zudem mit Papierkram verbunden ist, da eine Genehmigungspflicht besteht. Außerdem hat eine Wasser-Wärmepumpe einige Anforderungen an die Qualität des Wassers. Vorteile und Nachteile der Wasser-Wasser-Wärmepumpe im Überblick:

Vorteile der Wasser-Wasser-Wärmepumpe Nachteile der Wasser-Wasser-Wärmepumpe
Geringer Platzbedarf Relativ hohe Kosten durch aufwendige Erschließung der Wärmequelle
Sehr energieeffizient und umweltfreundlich Viel Planung und Papierkram nötig, da Projekt genehmigt werden muss - Fachunternehmen beauftragen!
Wassertemperatur das Jahr über konstant; daher können Anforderungen der Anlage sehr genau berechnet werden Keine Genehmigung in Wasser- und Heilquellenschutzgebieten
Zur Heizung, Kühlung und für Brauchwasser verwendbar Warmwassererzeugung kann weiteres Heizsystem benötigen
Gut als alleinige Heizung nutzbar (monovalenter Betrieb) Zuständige Verwaltungsbehörde muss über Veränderungen oder Stilllegung informiert werden
Annähernd emissionsfrei (bei Verwendung von Ökostrom) Schlechtere Ökobilanz bei Betrieb mit Strom aus fossilen Energieträgern
Geringe Stromkosten; Sondertarife für Wärmepumpen möglich Energieeffizienz kann sich verschlechtern, wenn das Wasser aus zu großer Tiefe heraufgepumpt werden muss
Niedrige Wartungskosten (kein Schornsteinfeger)  
Verschiedene Fördermöglichkeiten (BAFA, KfW)  

Bauliche Besonderheiten am Haus

Bild: Grundwasser-Wärmepumpe bauliche Besonderheiten
Wasser-Wärmepumpe und Heizkörper - passt das zusammen? | © ri / pixabay CC0

Grundsätzlich kann man eine Wärmepumpe sowohl innerhalb des Hauses als auch im Freien aufstellen. Für die Außenaufstellung werden allerdings in erster Linie Luft-Wärmepumpen angeboten.

Erd- sowie Wasser-Wärmepumpen hingegen stellt man meistens in unbewohnten Innenräumen auf, also etwa im Keller, in der Garage, im Abstell- oder Hauswirtschaftsraum.

Sie brauchen nicht mehr Platz als ein herkömmlicher Heizkessel. Wichtig ist ein möglichst geringer Abstand zwischen Wärmequelle und Wärmepumpe, damit möglichst wenig Wärmeverluste entstehen. Wie kommt nun die Wärme aus der Pumpe in den Raum? Prinzipiell heizen Wärmepumpen am effizientesten, wenn sie ihre Wärme über einen großflächigen Verteiler abgeben können.

Dazu kannst Du zum Beispiel Flächenheizkörper benutzen. Weitere Möglichkeiten sind eine Wandheizung oder Deckenheizung. Eine besonders beliebte und weit verbreitete Umsetzungsform der Heizung mit Wärmepumpe ist die Fußbodenheizung. Notfalls kann eine Wärmepumpe auch mit (ausreichend großen) konventionellen Heizkörpern arbeiten, sie ist hier allerdings weniger effizient. Deshalb sollte, wo möglich, lieber eine Flächenheizung eingesetzt werden.

Genehmigungen und Anträge

Ebenso wie die Erdwärmepumpe muss die Wasser-Wärmepumpe von der örtlichen Unteren Wasserbehörde bewilligt werden. Maßgeblich sind für die Bohrgenehmigung die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) sowie die wasserrechtlichen Regelungen bzw. Wassergesetze der Länder. Ehe gebohrt werden kann, musst Du eine wasserrechtliche Bewilligung einholen - eine einfache Anzeige der Bohrung reicht nicht!

Für die Bewilligung musst Du eine Vorlaufzeit von etwa zwei Monaten einplanen. Je nach Lage des Grundstücks kann zudem eine wasserrechtliche Genehmigung nötig sein, zum Beispiel in der Nähe von Wasserschutzgebieten. Innerhalb eines solchen stehen die Chancen, eine Genehmigung zu bekommen, eher schlecht. Daher solltest Du die Wasserschutzstufe bereits im Vorfeld abklären; diese kann man bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde erfragen.

Was können andere Wärmepumpen besser?

Die Grundwasser-Wärmepumpe ist aufgrund ihrer Wärmequelle die effizienteste aller Wärmepumpen - aber auch die teuerste in der Anschaffung, da die Erschließung der Wärmequelle sehr aufwendig ist. Wie schlägt sie sich im Vergleich zu Luft- und Erdwärmepumpen? Die ähnlich effiziente Erdwärmepumpe ist in der Anschaffung etwas günstiger, da die Erdarbeiten weniger kostenintensiv sind. Außerdem punktet die Erdwärmepumpe durch die extreme Langlebigkeit von Erdsonden und Wärmekollektoren.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist keine Konkurrenz für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe - jedenfalls wenn man nur die Energieeffizienz betrachtet. Sie ist allerdings weit weniger aufwendig zu installieren, wodurch sie in der Anschaffung günstiger ist. Außerdem lassen sich Luft-Wärmepumpen gut in Ergänzung zu einer bestehenden konventionellen Heizung betreiben. Durch die unkomplizierte Nachrüstbarkeit sind sie also speziell im Altbau durchaus nützlich. Ein besonderer Fall ist das Passivhaus: Hier ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe eine gute Lösung, da ohnehin eine Lüftungsanlage benötigt wird.

Aufbau und Brunnen der Wasser-Wärmepumpe

Bild: Grundwasser-Wärmepumpe Brunnen
Was für Brunnen braucht eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe? | © Efraimstochter / pixabay CC0

Wasser-Wärmepumpen nutzen, wie andere Wärmepumpen auch, zur Wärmegewinnung das Prinzip des “umgekehrten Kühlschranks”: Grundwasser wird nach oben gepumpt und dessen Wärme auf ein Kältemittel übertragen, das dadurch verdampft.

Der Dampf wird weiter verdichtet, wodurch die Temperatur weiter ansteigt, gibt die Wärme an den Heizkreislauf des Hauses ab, verflüssigt sich schließlich wieder - und kann dann erneut Wärme aufnehmen.

Das abgekühlte Wasser wird am Ende wieder dem Grundwasser zugeführt. Damit die Wasser-Wasser-Wärmepumpe auf diese Weise arbeiten kann, müssen auf dem Grundstück zwei Brunnen - üblicherweise in 10 - 15 m Tiefe - gebohrt werden: Aus dem Förderbrunnen (auch Zapfbrunnen genannt) wird das Grundwasser nach oben transportiert (in der Regel mit einer Tauchpumpe). Über den Schluckbrunnen wird das abgekühlte Wasser wieder in die gleiche Grundwasserschicht zurückgeführt, aus der es vorher entnommen wurde.

Die Rückführung kann alternativ auch über einen Sickerschacht erfolgen, hierfür ist aber eine spezielle Genehmigungsprüfung nötig. Bei der Planung der Brunnen gibt es einige Faktoren zu beachten: Eine grundsätzliche Voraussetzung ist, dass das Grundwasser nicht stehend sein darf, da es sonst durch die Wärmepumpe auskühlt und an Energie verliert. Die Fließgeschwindigkeit sollte 0,8 m pro Sekunde oder weniger betragen.

Wenn möglich sollte nicht tiefer als 15 m gebohrt werden, da sonst ein zu hoher Energieaufwand für das Pumpen entsteht. Außerdem muss zwischen beiden Brunnen ein Abstand von mindestens 15 m liegen. Hierbei ist zu beachten, dass der Förderbrunnen in Fließrichtung vor dem Schluckbrunnen liegen muss, da sonst das abgekühlte Wasser erneut hochgepumpt wird.

Quelle: © GRS | Deutschland / youtube.com

Kosten einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Die Kosten einer Grundwasserwärmepumpe setzen sich, wie bei allen anderen Heizungen auch, aus mehreren Komponenten zusammen: Anschaffung und Einbau müssen ebenso berücksichtigt werden wie die laufenden Kosten für Strom und Wartung. Letztere sind bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe besonders niedrig, da sie die effizienteste aller Wärmepumpen - sowie aller Heizungen überhaupt - ist.

Anschaffung und Einbau

Die Wasser-Wärmepumpe ist in der Anschaffung die teuerste Variante, da die Erschließung ihrer Wärmequelle besonders aufwendig ist - immerhin müssen hier gleich zwei Brunnen gebaut werden. Daneben benötigt man natürlich noch das Gerät selbst, es muss eingebaut werden; Zubehör und Strom verursachen weitere Kosten. Ein Rechenbeispiel, das der groben Orientierung dienen kann:

Kostenfaktor Kosten
Erschließung der Wärmequelle 4.500 - 5.500 € pro 15 m Tiefe
Wasser-Wasser-Wärmepumpe Ca. 8.000 €
Einbau Ca. 3.000 €
Zubehör Bis zu 3.000 €
Strom Ca. 300 € / Jahr
Gesamtkosten Ab ca. 25.000 € (im Einzelfall unterschiedlich)

Bei der Grundwasserwärmepumpe bestimmen also mehrere Faktoren die Gesamtkosten, die sich in der Regel auf rund 25.000 € summieren. Es ist allerdings möglich, hier eine Förderung von 4.000 € zu erhalten, wodurch sich die Kosten entsprechend reduzieren.

Betrieb und Wartung

Bild: Wasser-Wasser-Wärmepumpe Kosten Betrieb Wartung
Die Grundwasser-Wärmepumpe hat die geringsten Stromkosten | © geralt / pixabay CC0

Wärmepumpen sind im Betrieb wesentlich günstiger als konventionelle Heizungen, denn es muss für sie kein Brennstoff gekauft werden und auch der Schornsteinfeger fällt weg.

Zum Betrieb brauchen sie allerdings Strom, wobei die in der Anschaffung teureren Erd- und Wasser-Wärmepumpen deutlich effizienter arbeiten, als die günstigeren Luft-Wärmepumpen. Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe schlägt so mit jährlich etwa 300 € Stromkosten zu Buche (in einem Neubau mit einem Wärmebedarf von 7.200 kWh).

Übrigens gibt es für den Betrieb von Wärmepumpen spezielle, besonders günstige Stromtarife - Preise vergleichen lohnt sich! Hinzu kommen noch einmal circa 100 € für die notwendige jährliche Wartung. Insgesamt verursacht eine Grundwasser-Wärmepumpe im Jahr also ungefähr 400 € an laufenden Kosten. Damit ist sie die Wärmepumpe mit den niedrigsten Betriebskosten überhaupt.

Wirtschaftlichkeit

Wie steht es um die Wirtschaftlichkeit meiner Wasser-Wasser-Wärmepumpe? Wann machen die verglichen mit konventionellen Heizungen geringeren laufenden Kosten die hohen Anschaffungskosten wett? Und wie schneidet sie im Vergleich zu den in der Anschaffung preisgünstigeren Sole-Wasser- und Luft-Wärmepumpen ab?

Im Neubau muss jegliche Heizung (auch) erneuerbare Energieträger nutzen, so schreibt es das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vor. Eine reine Gas- oder Ölheizung ist hier also keine Option, sondern kann nur verwendet werden, wenn sie durch Solarthermie unterstützt wird. Hierdurch sind konventionelle Heizungen in der Anschaffung nicht wesentlich günstiger - und teilweise sogar teurer - als Wärmepumpen. Da diese zusätzlich noch deutlich niedrigere Betriebskosten haben, amortisieren sie sich entsprechend schneller:

Anlage 5 Jahre 10 Jahre 20 Jahre 25 Jahre
Wasser-Wasser-Wärmepumpe 23.100 € 25.600 € 31.800 € 35.700 €
Luft-Wasser-Wärmepumpe 17.800 € 21.100 € 29.300 € 34.400 €
Sole-Wasser-Wärmepumpe 17.800 € 20.500 € 27.200 € 31.400 €
Ölheizung mit Tank + Solar-Heizungsunterstützung 23.200 € 27.400 € 38.100 € 44.800 €
Gasheizung mit Anschluss + Solar-Heizungsunterstützung 21.600 € 25.800 € 36.400 € 42.900 €

Förderung und Zuschüsse für eine Wasser-Wärmepumpe

Bild: Grundwasser-Wärmepumpe Förderung
Grundwasser-Wärmepumpe unbedingt fördern lassen! | © Aymanjed / pixabay CC0

Da Wärmepumpen eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heizungen sind, haben sie nicht nur einen guten Ruf, sondern genießen auch eine Reihe von Fördermöglichkeiten.

Je nachdem, um was für eine Art von Wärmepumpe es sich handelt und ob es um Neubau oder Sanierung geht, gibt es verschiedene Angebote von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Teilweise sind die einzelnen Angebote auch kombinierbar. Generell unterstützt die KfW meist Neubauten bzw. Komplettsanierungen, die zum Effizienzhaus-Standard führen. Das BAFA hingegen fördert vor allem Einzelmaßnahmen. Es folgt eine Übersicht über die gängigsten Fördermöglichkeiten für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Bei weiterem Beratungsbedarf kannst Du eine Anfrage stellen.

Förderung beantragen (Neubau)

Neubauten werden im Normalfall über den KfW-Kredit 153 für energieeffizientes Bauen finanziert. Den kannst Du mit der Wärmepumpen-Förderung des BAFA kombinieren. Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl ab 4,5 wird hier, je nach Leistung, mit mindestens 4.000 € gefördert. Einen zusätzlichen Kombinationsbonus von jeweils 500 € kannst Du bekommen, wenn Du gleichzeitig noch eine Solar- oder Biomasseanlage errichtest oder die Wärmepumpe an ein Wärmenetz anschließt.

Produkt Bedingungen Förderung
KfW-Kredit 153 Neubau KfW-Effizienzhaus bzw. entsprechende Eigentumswohnung Bis zu 100.000 € Kredit, 5.000 - 15.000 € Tilgungszuschuss (je nach Effizienzhaus-Standard)
BAFA-Innovationsförderung Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen (ab 4,5) oder mit verbesserter Systemeffizienz Zuschuss: 4.000 - 10.000 €
BAFA-Kombinationsbonus Gleichzeitiger Einbau von Solarthermieanlage, Photovoltaik, Biomasseanlage oder Anschluss an ein Wärmenetz Jeweils 500 €

Bei der Beantragung ist ein Punkt besonders wichtig: ZUERST stellst Du den Antrag (einen Energieberater brauchst du hierfür nur bei der KfW), DANACH können die Bauarbeiten starten. Für einen Kredit musst Du nach Bewilligung bei einem Finanzierungspartner einen Vertrag abschließen. Zuschüsse werden am Ende, nach Abschluss der Bauarbeiten, ausgezahlt. Der Ablauf in der Übersicht:

  • Als erstes musst Du einen Energieberater beauftragen (nur bei der KfW verpflichtend).
  • Bei der KfW stellt der Energieberater den Antrag; beim BAFA tust Du dies selbst, zusammen mit einem Fachunternehmen.
  • Danach musst Du den Bewilligungsbescheid abwarten.
  • Anschließend kannst du den Kreditvertrag bei der Hausbank abschließen, wenn Du Dich für einen KfW-Kredit entschieden hast.
  • Jetzt kannst Du mit den Baumaßnahmen beginnen.
  • Nach Ende der Bauarbeiten musst du eine Bestätigung über die ordnungsgemäß durchgeführten Maßnahmen einreichen.
  • Wenn das passiert ist, wird Dir der Zuschuss ausgezahlt.

Förderung im Altbau

Im Altbau gibt es verschiedene Varianten, sich den Einbau einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe fördern zu lassen. Die KfW fördert sowohl Komplettsanierungen als auch Einzelmaßnahmen, beim BAFA gibt es nur Zuschüsse für Einzelmaßnahmen. Beachte: Beide Fördertöpfe sind im Altbau nur im Ausnahmefall kombinierbar. Im Normalfall sollte hier zur BAFA-Förderung gegriffen werden. Die Antragstellung läuft ab wie im Neubau.

Produkt Bedingungen Förderung
BAFA-Basis- und Innovationsförderung Elektrisch betriebene Wasser-Wasser-Wärmepumpen Zuschuss: 4.000 - 15.000 €
BAFA-Kombinationsbonus Gleichzeitiger Einbau von Solarthermieanlage, Photovoltaik, Biomasseanlage oder Anschluss an ein Wärmenetz Jeweils 500 €
KfW-Investitionszuschuss 430 Heizungs-/Lüftungspaket 15 % der förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 €

Haltbarkeit und bekannte Probleme

Bild: Wasser-Wasser-Wärmepumpe Haltbarkeit Probleme Wartung
Wichtig: Wärmepumpe regelmäßig warten lassen | © radekkulupa / pixabay CC0

Eine Wasser-Wärmepumpe ist eine sehr umweltfreundliche, effiziente, aber aufwendig und kostenintensiv anzuschaffende Heizung. Lohnt sich die Anschaffung also überhaupt? Wie ist es um die Haltbarkeit der teuren Anlagen bestellt? Und kann es mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe generell zu Problemen kommen?

Für Wasser-Wärmepumpen gilt das gleiche wie für andere Wärmepumpen und konventionelle Heizungen: Eine regelmäßige Wartung vorausgesetzt, können sie gut 15 - 20 Jahre anstandslos ihre Arbeit machen; bei guter Pflege sind durchaus auch 25 Jahre und mehr möglich. Wichtig ist eine regelmäßige - das heißt ungefähr einmal im Jahr - Wartung der Anlage, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.

Es bietet sich an, hierfür einen Wartungsvertrag abzuschließen: Hierbei bezahlst Du für die regelmäßige Wartung eine Jahresgebühr und musst dich weiter um nichts kümmern. So kannst du auch die Kosten viel besser planen, als wenn du für jede Wartung individuell einen Handwerker beauftragen würdest. Zudem gehört das Risiko, die Kontrolle zu vergessen, mit einem Wartungsvertrag der Vergangenheit an. Die jährliche Pauschale kann zwar etwas höher ausfallen als bei einer einzelnen Wartung, dafür sind Ersatzteile, Anfahrt etc. inklusive. Zudem kann es sein, dass manche Hersteller den Wartungsvertrag zur Voraussetzung für Garantieleistungen machen.

Bei der Wartung einer Wärmepumpe sind einige Dinge zu erledigen: Man muss alle Einstellungen überprüfen, schmutzanfällige Bauteile wie beispielsweise die Tauscherflächen reinigen; außerdem ist es nötig, Kreislauf, Kältemittel, mechanische Bauteile, Druck und Temperatur zu überprüfen. Die nötigen Wartungsmaßnahmen können allerdings von je nach Gerät variieren. Beim Hersteller Deiner Wärmepumpe erfährst Du, was genau getan werden muss. Alternativ kannst Du die Wartung natürlich auch direkt von einem Techniker des Herstellers durchführen lassen.

Zusätzlich ist eine regelmäßige Wartung nicht nur der Wärmepumpe an sich, sondern des gesamten Heizsystems sinnvoll; sprich Pumpen, Filter, Ausdehnungsgefäße etc. Am besten wartet man eine Wärmepumpe übrigens im Sommer, denn wenn es draußen warm ist, kann die Anlage ohne Probleme für kurze Zeit ausgeschaltet werden.

Grundwasserwärmepumpen sind einer speziellen Gefahr ausgesetzt: Ist die Wasserqualität nicht ausreichend - das Grundwasser sollte nicht mehr als 0,2 mg Eisen sowie 0,1 mg Mangan pro Liter enthalten -, kann es zu Verockerung oder Verschlammung kommen. Das heißt es bilden sich Ablagerungen in den Brunnen und im Wärmetauscher, die letztlich die Effizienz mindern. Außerdem kann es passieren, dass der Schluckbrunnen überläuft, da er mit zunehmender Verockerung das Wasser immer schlechter aufnehmen kann.

Um derlei Probleme zu verhindern, kann man dem Wasser die schädlichen Metalle entziehen; außerdem kann ein externer Wärmetauscher eingesetzt werden (der dann allerdings regelmäßig gereinigt werden muss). Dieser senkt jedoch die Effizienz der Anlage und verursacht Extrakosten. Am besten stellst Du also bereits im Vorfeld sicher, dass die Wasserqualität ausreichend ist, indem Du eine Grundwasser-Analyse durchführen lässt.

Antrag wird eventuell nicht genehmigt

Eine grundsätzliche Gefahr bei der Installation von Wasser-Wasser-Wärmepumpen lauert bereits in bzw. vor der Planungsphase: die Verweigerung der Genehmigung durch die zuständige Untere Wasserbehörde. In diesem Fall kannst Du nur auf eine andere Bauweise ausweichen, etwa auf die in der Regel unproblematische Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Verweigerung der Genehmigung für eine Grundwasserwärmepumpe kann verschiedene Gründe haben, beispielsweise:

  • Das Grundwasser stammt aus einem Wasserschutzgebiet oder einem Heilquellenschutzgebiet.
  • Die Genehmigung kann aus technischen Gründen nicht erteilt werden, da es sich um sogenanntes “gespanntes Grundwasser” (Grundwasser unter Druck) handelt.
  • Es soll Grundwasser genutzt, aber nicht in die Grundwasserschicht zurückgeleitet werden.
  • Es ist nicht genug Grundwasser vorhanden (kann mit dreitägigem Dauerpumpversuch überprüft werden).

Lautstärke einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Gelegentlich hört oder liest man, dass Wärmepumpen im Betrieb störende Geräusche verursachen. Dies betrifft jedoch in erster Linie Luft-Wärmepumpen, denn diese müssen Luft ansaugen, um ihr die Wärmeenergie zu entziehen. Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen geben - sofern sie intakt und fachgerecht installiert sind - in der Regel keine störenden Geräusche von sich.

Selbst moderne Luft-Wärmepumpen sind außerdem heutzutage nicht mehr problematisch, denn deren Lautstärke liegt meist zwischen 45 und 50 Dezibel. Auch mit einer Luft-Wärmepumpe ist es heute also nicht mehr schwierig, die gesetzlichen Grenzwerte zur Lärmemmission einzuhalten. Beachten musst Du allerdings, dass es in Ferien- sowie Erholungsgebieten und im Ausland (zum Beispiel in Österreich) deutlich härtere Lärmschutz-Auflagen geben kann. Dadurch können spezielle Lärmschutz-Maßnahmen nötig werden.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe im Altbau nutzen

Bild: Wasser-Wasser-Wärmepumpe Altbau
Wasser-Wärmepumpe im Altbau nutzen - ist das sinnvoll? | © Montvalent / pixabay CC0

Wenn die Bedingungen stimmen, sind Wasser-Wärmepumpen äußerst effiziente Wärmespender (und bei Bedarf zudem Kühlgeräte). Daher ist ihr Einbau im Neubau auf jeden Fall einen Gedanken wert. Wie aber sieht es im Altbau aus? Kann man eine Grundwasserwärmepumpe auch hier sinnvoll einsetzen?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten - ob es sich lohnt, in eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe zu investieren, kommt auf den Einzelfall und die jeweiligen Umstände an. Generell ist gegen die Nutzung einer Wärmepumpe im Altbau nichts einzuwenden, das Gebäude muss jedoch einen niedrigen Energiebedarf haben, sonst ist eine Wärmepumpe keine sinnvolle Option. Im Rahmen einer Komplettsanierung oder wenn das Haus bereits über eine entsprechende Dämmung sowie moderne Türen und Fenster verfügt, kann sich die Nachrüstung einer Wasser-Wärmepumpe durchaus lohnen.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor sind allerdings die Heizkörper: Konventionelle Heizkörper benötigen häufig höhere Vorlauftemperaturen, als eine Wärmepumpe effizient liefern kann. Es kann daher nötig werden, auf Flächenheizkörper oder direkt auf eine Wand-, Decken-, oder Fußbodenheizung umzurüsten. Ein Energieberater kann klären, ob die alten Heizkörper ausreichend sind.

Zudem darf man die Erdarbeiten nicht vergessen, die aufwendig und teuer sind. Außerdem ziehen sie den Garten in Mitleidenschaft. Es bietet sich daher an, die Nachrüstung einer Wasser-Wärmepumpe mit einer Neugestaltung des Gartens zu verbinden. Zusätzlich sind auch im Altbau die Genehmigungspflicht sowie die Anforderungen an die Wasserqualität zu bedenken.

Aus energetischer Sicht ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe die ideale Lösung. Da sie in der Anschaffung vergleichsweise teuer und aufwendig ist, lohnt sie sich aber insbesondere für große Projekte mit Wärmeleistungen über 20 kW. Wenn die Bedingungen stimmen, kann die Grundwasserwärmepumpe ihre Stärken voll ausspielen:

Sie ist die effizienteste aller Heizungen, viel umweltfreundlicher als konventionelle Lösungen und punktet mit den niedrigsten Betriebskosten. Auch die regelmäßige Überprüfung durch den Schornsteinfeger fällt weg, wodurch die laufenden Kosten weiter sinken. Ersetzt Du zusätzlich die alten Heizkörper durch ein Flächenheizsystem, sorgt das zudem für mehr Platz in den Wohnräumen.

Solltest Du eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe kaufen?

Bild: Grundwasser-Wärmepumpe kaufen Alternativen
Sollte ich eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe-kaufen? | © qimono / pixabay CC0

Wenn die Bedingungen stimmen - Haus mit niedrigem Energiebedarf, Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität vorhanden, keine rechtlichen Hindernisse - kann man die Anschaffung einer Wasser-Wärmepumpe grundsätzlich durchaus empfehlen. Aber wäre vielleicht ein anderer Typ von Wärmepumpe eine noch bessere Wahl als die teure Grundwasserwärmepumpe?

Erdwärmepumpen sind ähnlich effizient wie Wasser-Wärmepumpen, im Neubau aber deutlich günstiger in der Anschaffung. Außerdem kann man sie auch einsetzen, wenn das vorhandene Grundwasser nicht den Anforderungen für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe entspricht. Allerdings ist es nicht immer möglich, eine Sole-Wasser-Wärmepumpe zu installieren, etwa wenn zu wenig Platz zur Verfügung steht oder eine Genehmigung der Bohrung nicht möglich ist.

Eine in der Anschaffung kostengünstigere, weniger aufwendige Lösung ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Auch mit dieser lässt sich ein entsprechendes Haus relativ umweltfreundlich und preiswert beheizen, allerdings benötigt sie mehr Strom als Erd- und Grundwasserwärmepumpen. Dafür ist ihre Installation praktisch überall möglich, da ihre Energiequelle nicht erst aufwendig erschlossen werden muss. Außerdem gibt es noch einen Sonderfall: das Passivhaus. Da dieses ohnehin eine Lüftungsanlage benötigt, ist hier eine Luft-Luft-Wärmepumpe die optimale Lösung.

Tipps zum Genehmigungsverfahren

Das bei der Installation einer Wasser-Wärmepumpe notwendige Genehmigungsverfahren kann leicht 4 - 8 Wochen in Anspruch nehmen - und dann ist nicht einmal garantiert, dass Du die Genehmigung wirklich bekommst. Was kannst Du im Vorfeld machen, um Zeit und Kosten zu sparen?

Um herauszufinden, ob überhaupt genug Grundwasser vorhanden ist, ob die Fließgeschwindigkeit passt und ob die Qualität ausreichend ist, wird im Rahmen des Genehmigungsverfahrens ein dreitägiger Pumpversuch durchgeführt. Da dieser leicht 3.000 - 4.000 € kosten kann, lohnt es sich, zunächst einmal in der Nachbarschaft herumzufragen, ob bereits jemand eine Wasser-Wärmepumpe in Betrieb hat, oder ob vielleicht schon Genehmigungen verweigert wurden.

Zudem solltest Du vor der Antragstellung unbedingt bei der Unteren Wasserbehörde die örtliche Wasserschutzstufe erfragen, denn innerhalb eines Wasserschutzgebiets kann man sich den Antrag von vornherein sparen - hier ist eine Genehmigung prinzipiell ausgeschlossen. Außerdem lohnt es sich, bei der zuständigen Behörde nachzufragen, ob die wasserrechtliche Bewilligung zeitlich unbegrenzt erteilt wird - so baust Du späteren bösen Überraschungen vor.

Mögliche Erweiterungen

Bild: Wasser-Wärmepumpe Erweiterungen
Immer eine gute Erweiterung für eine Wasser-Wärmepumpe: Solarenergie | © skeeze / pixabay CC0

Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist in der Lage, ein Haus als alleinige Heizung mit Wärme zu versorgen. Im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts kann man sie außerdem mit einer ganzen Reihe sinnvoller und nützlicher Ergänzungsmöglichkeiten, wie etwa einer Photovoltaikanlage (ggf. mit Stromspeicher), Solarthermie oder einem wasserführenden Kamin, erweitern.

Der Einsatz einer Photovoltaikanlage empfiehlt sich besonders; Du kannst hier außerdem die Kombination mit einem Stromspeicher in Erwägung ziehen. Photovoltaikanlagen werden in der Regel auf dem Dach montiert oder auch direkt in dieses integriert. Sie gewinnen aus der Energie der Sonne Gleichstrom, der sofort zur Verfügung steht (vorher muss er allerdings durch einen Wechselrichter laufen). Mit Solarenergie kannst Du beispielsweise sehr gut den Strombedarf einer Wärmepumpe decken, was nicht nur die laufenden Kosten senkt - es macht aus der Wasser-Wasser-Wärmepumpe zudem eine wirklich “grüne” Heizung.

Allerdings scheint natürlich nicht unbedingt immer dann die Sonne, wenn viel Strom benötigt wird, und manchmal wird umgekehrt mehr Strom produziert, als man gerade braucht. Für solche Fälle kannst Du ergänzend einen Stromspeicher einsetzen. Der speichert überschüssigen Strom, den Du dann später flexibel nutzen kannst. Stromspeicher sind allerdings im Moment noch relativ teuer; etwa ab dem Jahr 2020 dürften die Preise aber so weit gesunken sein, dass die Anschaffung rentabel wird.

Eine andere Möglichkeit, die Sonnenenergie zu nutzen, ist eine Solarthermieanlage. Auch diese kann auf dem oder ins Dach montiert installiert werden; eine Montage an der Fassade ist ebenfalls möglich. Die Solarthermieanlage erwärmt Wasser, das dann entweder als Brauchwasser, zum Beispiel zum Duschen, oder zusätzlich zur Unterstützung der Heizung genutzt werden kann. Eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung muss hierbei nicht so groß sein wie eine, die der Heizungsunterstützung dient.

Zudem kann man eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit einem wasserführenden Kaminofen ergänzen. Dessen Wassertaschen werden im Betrieb erhitzt; das Wasser kann direkt in den Heizkreislauf eingespeist werden und so die Wärmepumpe effektiv unterstützen.

Alle diese Ergänzungsmöglichkeiten kann man prinzipiell nachrüsten, sie sind also auch im Altbau einsetzbar. Im Idealfall wird jedoch bereits beim Hausbau ein ganzheitliches Konzept erarbeitet, das alle relevanten Faktoren optimal berücksichtigt, also beispielsweise: Notwendige Größe und Leistungsstärke der Anlage bzw. der einzelnen Komponenten; Zeiten des höchsten Strombedarfs; sinnvolle Ausrichtung der Sonnenkollektoren. Derlei Fragen kann man im Vorfeld viel einfacher berücksichtigen als bei einer späteren Umrüstung.